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Usability - Entwicklungsprozess

Letzter Beitrag 05-09-2008 2:40 von jpkleinau. 20 Antworten.
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  • 04-24-2008 22:33 Antwort zu

    • prog1
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Naj, dass er sich hoffentlich mit Softwareergonomie auseinandergestzt hat...

    Kommt natürlich auch darauf an was man unter UI-Designer versteht. Ob er nur für die Grafik zustandig ist,, d.h. den Dummy "schöner" macht...

    Oder ob er die wirklich die ganzen Controls gestaltet oder sogar selbst entwickelt?

    Vielleicht sieht man auch drei Beteiligte im Entwicklungsprozess...

    Der Entwickler, der UI-"Beauftragte" und der Grafiker?

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  • 04-25-2008 8:58 Antwort zu

    • LarsKeller
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Wenn du es so ansprichst, sehe ich auch drei Rollen. Wobei UI-Ergonome/Designer und Grafiker meistens auf eine Person fällt und hier entsteht machmal ein Problem, da der Ergonome gern die und die Gstaltung haben möchte und es nicht nur einfach "schöner" machen will. Bei der Realisierung eines Projektes werden oftmals erst die wirklichen Anforderungen an die UI klar (abgesehen von Standardprozessen wie Login etc.), ansonsten müssten erst UI-Studien erstellt werden... leider zahlt das nicht jeder Kunde und dadurch entsteht viel Kommunikation zwischen Entwickler und UI-Ergonome und da waren gute Prozesse schön...

    http://blog.lars-keller.net
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  • 04-25-2008 18:07 Antwort zu

    • Norbert Eder
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Aufgrund der anfallenden Kosten läßt es sich oft nicht vermeiden, dass der Grafiker und der Usability-Experte durch eine einzige Person dargestellt wird. In Fällen, wo das notwendige Kleingeld vorhanden ist und auch entsprechend Wert auf eine hohe Usability gelegt wird, gibt es nicht nur einen eigenen Usability-Experten, sondern es werden auch unterschiedlichste Tests durchgeführt.

    Diese Tests müssen nicht nur durch Farbtests etc. dargestellt werden, sondern sie können auch mit Hilfe von Propanden durchgeführt werden. Ein typischer Test besteht darin, dass mit der Software vollkommen unerfahrende Personen vordefinierte Prozesse abarbeiten müssen, dazu laut sprechen, was sie wo gerade suchen, was sie wo gefunden haben usw. Zusätzlich wird alles durch eine Kamera erfasst und kann somit später ausgewertet werden. Auf diese Art und Weise läßt sich sehr schnell herausfinden, wo die tatsächlichen Probleme liegen. Zusätzlich ist dies kein wirklich teures unterfangen, liefert aber gute Ergebnisse, die zur Verbesserung der Software beitragen.

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  • 04-26-2008 18:04 Antwort zu

    • prog1
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Also je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zum Schluss, dass man drei Personen benötigt.

    Auch unabhängig vom Testen der Usability.

    Was den Entwickler diskqualifiziert ist die Nähe zur Implementierung. Weiß er wie das Programm tickt, hat das unweigerlich Auswirkungen auf die UI.

    Des selbe gilt aber auch für den Grafiker. Hat er schon eine Vorstellung von Grafiken, Effekten und Präsentation hat dies ebenso Auswirkungen.

    Nur eine dritte Person hätte meiner Meinung nach einen freien Blick auf den Benutzer, für den das System letztendlich auch gemacht wird. Systeme werden ja nicht für Entwickler und Grafiker gemacht um sich auszutoben... Die meisten jedenfalls nicht.

    Von daher fände ich eine dritte Person sehr hilfreich, wobei natürlich auch ein Dialog zwischen allen stattfinden muss. Ob sich das immer so umsetzen läßt ist natürlich eine andere Frage.

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  • 05-09-2008 2:37 Antwort zu

    • jpkleinau
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Puh, das wird aber langsam sehr theoretisch hier Wink

    Also: Form follows Function (Vorm Vollous Vunkschjon)

    Wenn der Designer diesen Satz nicht kapiert hat, dann schmeißt ihn raus. Damit ist schon mal klar, dass (abgesehen von reinen Werbebannern) erst die Anforderungsanalyse (Lastenheft, Pflichtenheft), dann das Design kommt und dieses unterliegt DANACH sinnvollen Arbeitschritten:

    1. Clickdummy oder Skribbles als Proof of Usability
    2a. evtl. Storyboard (früher UML Sequenzdiagramme und/oder klassische Prozessdiagramme) für den Workflow
    2b. zwingend StyleGuide und evtl. UsabiltyGuide, damit icht jede Maske anders aussieht und Funktonen mit Aussehen verbunden werden
    3. Screendesign

    4. Technische Schnittstellendefinition GUI - Bizlogik
    5. Umsetzung in XAML und Bizlogik Komponenten
    6. Verbindung GUI und Bizlogik

    soweit so kurz - der Prozess mit allen Feinheiten wäre ein Buch wert Zip it!

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  • 05-09-2008 2:40 Antwort zu

    • jpkleinau
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    AW: Usability - Entwicklungsprozess

    Norbert Eder:
    Diese Tests müssen nicht nur durch Farbtests etc. dargestellt werden, sondern sie können auch mit Hilfe von Propanden durchgeführt werden. Ein typischer Test besteht darin, dass mit der Software vollkommen unerfahrende Personen vordefinierte Prozesse abarbeiten müssen, dazu laut sprechen, was sie wo gerade suchen, was sie wo gefunden haben usw. Zusätzlich wird alles durch eine Kamera erfasst und kann somit später ausgewertet werden. Auf diese Art und Weise läßt sich sehr schnell herausfinden, wo die tatsächlichen Probleme liegen. Zusätzlich ist dies kein wirklich teures unterfangen, liefert aber gute Ergebnisse, die zur Verbesserung der Software beitragen.

    Absolut richtig und wenn man dabei die Note "1" bekommt, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat. Smile. Dieses Verfahren mit unschuldigen und nicht vorbelasteten Menschen ist absolut genial und den Preis unbedingt wert.

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